= Directional Scan

= 1 = Vorwort =

Selbst nachdem ich mich ausführlich mit dem Thema "Directional Scan" befasst habe, bin ich noch lange kein Profi in diesem Bereich. Trotzdem will ich hier mein daraus entstandenes Halbwissen verständlich für dich nieder schreiben. Schreibfehler und verwirrend verschachtelte Sätze, bitte ich zu entschuldigen. Deutsch ist für mich eine Fremdsprache: Ich bin Schwabe. 
Barkkor's Directional Scanning Guide v3.0
Stand: Februar 2017 (EVE Version 119.1)

= 2 = Einleitung =

Der Directional Scan ist ein unglaublich mächtiges PvP-Werkzeug. Man nutzt diese Methode um sehr schnell die Position eines eventuellen Opfers oder auch Jägers auszumachen. Absolut jeder Scout und Solo-PvP'ler muss dieses Handwerk perfekt beherrschen. Natürlich ist auch für alle anderen PvP'ler das Directional Scanning Pflichtprogramm, nur ist es eben nicht ganz so elementar Überlebensnotwendig.

Dieser Guide soll dir alles wissenswerte zum Directional Scan vermitteln. Er ist aber keine Leitlinie für richtige Verhaltensmuster und daraus resultierende Entscheidungen. Das ist jedem Piloten selbst überlassen. Dies ist auch nicht die Intention dieses Guides. 



= 3 = Grundvoraussetzungen =

= 3.1 Englischer EVE Client:
Ich empfehle dir dringend, den EVE Client auf englisch zu stellen. Dies hat mehrere Gründe. Immer wiederkehrende Fehler in der Übersetzung, mangelhafte Teilübersetzungen und ganz zu schweigen von den verwirrenden Markt- und Skillübersichten. Außerdem sind die meisten Chatchannels, Foren und Guides ebenfalls in Englisch gehalten. Du kommst einfach viel besser zurecht mit dem original Client. Daher werde ich hier im Guide größtenteils mit englischen Fachbegriffen um mich werfen.

= 3.2 Spezielle Overview Settings:
Du kannst nur mit speziell angepassten Overview Settings effektiv Scannen. Dies bezieht sich natürlich auch auf den Directional Scan. Sollten deine Fachkenntnisse im Bereich Overview Settings und deren Verwendung nicht oder nur teilweise vorhanden sein, so muss ich dich bitten dieses überaus wichtige Thema zuerst zu studieren oder vorgefertigte Settings zu verwenden.
= Barkkor's PvP Overview Settings
= 3.3 Erforderliche Skills:
Nein, ich kann dich beruhigen. Dies scheint der einzige Bereich innerhalb von EVE Online zu sein, bei welchem du keinen Nutzen von irgendwelchen Skills hast. Außer vielleicht deinen persönlichen Skills im Umgang mit Maus und Verstand. Du kannst durch Skills weder die Scanzeit verkürzen, noch kannst du die Scanreichweite verbessern. Aber VORSICHT, dies bezieht sich ausschließlich auf den Directional Scan. Im Umgang mit Scanning Probes über den Probe Scanner ist das etwas anderes, doch das ist nicht das Thema dieses Guides.

Das D-Scan Fenster


= 4 = Overview =

Hingegen jeder Vermutung öffnest du nun nicht gleich den Scanner, sondern prüfst zuerst einmal deine Overview Settings. Gute Overview Settings sind elementar wichtig für das was wir nun vor haben. Daher nochmals meine Empfehlung, entweder du kennst dich damit so gut aus, dass du problemlos selbst ein D-Scan Setting erstellen kannst, oder aber du nimmst ein vorgefertigtes Setting wie weiter oben in Punkt 3.2 beschrieben.

Barkkor's PvP Overview
WICHTIG: Im D-Scan Fenster muss du unter Filter eines der beiden B-DScan Settings aktivieren, sonst wirst Du vermutlich von der Anzahl der Ergebnisse erschlagen werden und kaum ein Schiff in der Anzeige finden, da du nur noch am rum scrollen bist.

WICHTIG: Den richtigen Filter setzen
= B-DSanShipsOnly
Das vorgefertigte Overview beinhaltet gleich zwei Settings für den Directional Scan. Das eine nennt sich B-DScanShipsOnly und ist daher vermutlich selbst erklärend. In diesem Setting wirst Du nur und ausschließlich Schiffe vorfinden. Dies erlaubt einen schnellen Überblick, was um einen herum so alles im All ist. Für den Anfang ist dies der richtige Filter für deinen D-Scanner.

= B-DScan
Das zweite Setting nennt sich B-DScan und beinhaltet etwas mehr als nur die Schiffe. Dieses Setting aktiviere ich, wenn es genauer werden soll. Wenn ich ein Schiff auf dem Richtungsscan erfasst habe und genauere Informationen brauche. Dazu später mehr. Aber trotzdem will ich an dieser Stelle näher auf der Setting eingehen.

Was beinhaltet das Setting B-DScan?
= Allen Schiffen (Ships)
= Wracks (Celestial)
= Control Tower (Structures)
= Force Fields (Celestial)
= Mobile Warp Disruptor (Deployable)
= Mobile Scan Inhibitor (Deployable)
= Mobile Cyno Inhibitor (Deployable)
= Scanner Probe (Charge)
Warum "Allen Schiffen (Ships)"?
Dies bedarf hoffentlich keiner Erklärung. Schließlich wollen wir feindliche Piloten in ihren Schiffen finden.  
Warum "Wracks (Celestial)"?
Man kann die Wracks von Spielern und NPC's auf dem D-Scanner sehen. Befinden sich also solche Wracks beim Ergebnis eines genauen Richtungsscans, so ist das Spielerschiff sehr wahrscheinlich bei eben diesen Trümmern. Man kann also schnell einschätzen, was dieser Spieler in diesem Moment tut.  
Warum "Control Tower (Structures)"?
Damit wir nicht aus versehen an eine feindlich POS warpen. Das wäre fatal. Ich wurde schon auf 400km von einer POS beschossen und getroffen. Also ist dies der Grund für diese Einstellung. Einfach um zu sehen, ob sich erscannte Schiffe an einer POS befinden. 
Warum "Force Fields (Celestial)"?
Um zu sehen, ob eine POS auch wirklich "online" ist. Sollte da ein Tower, aber kein Force Field zu sehen sein, so sind die dort befindlichen Schiffe ungeschützt und vermutlich leichte Opfer. Befinden sich Schiffe bei einem Tower und das Force Field ist ebenfalls zu sehen, dann braucht man diesem nicht weiter Beachtung zu schenken.  
Warum "Mobile Warp Disruptor (Deployable)"?
So kann man schnell und einfach erkennen, ob sich ein Gatecamp in der Nähe befindet. Diese sogenannten Bubbles sind unglaublich gefährlich. Wenn diese Dinger richtig aufgebaut sind, saugen sie ein nahendes Schiff regelrecht an. Also ist immer VORSICHT geboten, sollte ein Mobile Warp Disruptor samt Schiffen auf dem Scan erscheinen.  
Warum "Scanner Probe (Charge)"?
Du solltest besonders auf Combat Scanner Probes achten. Sind diese erst mal gelaunched, kannst du davon ausgehen, dass nach dir oder deiner Gang gesucht wird. Die Opfer haben Mobil gemacht und werden zum Jäger. Hier hilft nur wildes umherwarpen, dabei viele SafeSpots erstellen oder aber per running SafeSpot die Flotte in Bewegung zu halten. 

Somit sind die Einstellungen für deinen D-Scan Filter gemacht und hoffentlich auch verstanden.


= 5 = Erster Directional Scan =

Ja, du bist nun tatsächlich beim eigentlichen Thema dieses Guides angelangt. Du öffnest endlich den Scanner mit einem Klick auf den Scanner Button und anschießendem auswählen des Directional Scan. Da dieser Weg umständlich ist, empfehle ich dir dringend, dir die Tastenkombination ALT+D anzugewöhnen.

Den D-Scanner öffnen
Nun öffnen sich das "Directional Scan" Fenster. Bevor es aber los geht, musst du noch einmalig drei sehr wichtige Einstellungen überprüfen. 

1. Du klickst auf den Filter Button und vergewisserst dich, dass auch wirklich der Filer B-DScanShipsOnly aktiviert ist. Je nach dem, was um dich herum los ist, kannst Du im D-Scan Fenster bereits die ersten Schiffe sehen.
2. Du schiebst den Range-Regler ganz nach rechts. Der EVE Client wird diesen Wert dann automatisch für die maximale direktionale Scanreichweite eintragen. Diese Reichweite beträgt 14,3AU, was 2.139.249.551km entspricht. Entferntere Objekte kannst du auf dem Directional Scanner nicht sehen
3. Nun schiebst Du für den ersten Scan auch noch den Angle-Regler ganz nach rechts, was 360° also einem Rundumscan entspricht.

Nochmal der Reihenfolge nach:
1 Filter prüfen!
2 Range-Regler nach rechts
3 Angle-Regler nach rechts
4 SCAN Button anklicken
Was sich dir nun im Scanfenster zeigt, sind alle vorher im Filter definierten Dinge. In diesem Fall Schiffe von Spielern. Beim Filer B-DScan sind zusaätzlich zu den Schiffen auch Wracks, Tower und so weiter zu sehen. Deinen Scanbereich musst du dir als Kugel mit einem Radius von 14,3AU und mit deinem Schiff als Mittelpunkt vorstellen.

Der erste D-Scan
Dies war dein erster erfolgreicher Scan mit einem Ergebnis, welches dir nur mal anzeigt, was sich in deiner Nähe befindet. Mehr aber auch nicht. Aber hier erkennst du an der Iteron Mark V sofort, warum es so wichtig ist, deinem Schiff einen eigenen Namen zu geben. Anhand des Scannergebnisses und einem abgleichenden Blick auf den Local sieht man sonst viel zu leicht, ob das Ziel Freund oder Feind ist.
Merke: Das eigene Schiff IMMER umbenennen!


= 6 = Ein Schiff finden =

Mit deinem nun erlangten Wissen sollst du dich nun auf die Suche nach einem Schiff machen. Einfach nur um erste Erfahrungen mit dem Directional Scanner zu sammeln. Ich empfehle dir als Übung einfach im sicheren High-Sec (1.0 - 0.5) nach Mining Schiffen zu scannen. Diese bewegen sich nur selten und sind leicht auszumachen, da sie idealerweise in Asteroiden Belts zu finden sind. Daher sind sie für dich als Aufgabe für deine ersten Scanversuchen geradezu ideal.

Der beste Punkt für einen Directional Scan ist in der Nähe der Sonne, da sich diese grundsätzlich IMMER in der Mitte eines Systems befindet. In den meisten Systemen sind die Planeten und somit auch die Monde und Asteroiden innerhalb der 14,3AU um die Sonne. In größeren Systemen musst du eben zu den entlegenen Planeten warpen, um auch dort zu scannen. Die Solar System Map ist hier dein Freund. Mit deren Hilfe kannst du dich sehr schnell in einem System orientieren. Besonders, wenn du das Tactical Overlay (STRG-D) aktivierst. Aber auch DOTLAN EveMaps ermöglicht dir durch die "Radius" Option einen Einblick auf die Systemgröße, noch bevor du das System betrittst.

Solar System Map aktivieren
Sofort erkennen, was in Reichweite ist
Nun nehmen wir einmal an, dass du dich in Yuzier befindest um dort nach einem Mining Schiff zu suchen. Du betrittst also das System, warpst zur Sonne und machst einen Directional Scan. Das Scannergebnis ist vielversprechend. Mehrere Mining Schiffe sind im System...

Mining Schiffe o/
Unter anderem ist eine Retriever ist darauf zu sehen und somit auch in deiner Scanreichweite. Dann stellst du den Scannerwinkel (Angle) auf 180° ein, um nochmals zu scannen. Sollte das Schiff weiterhin auf dem Scanner sein, so liegt das Schiff vor dir. Ist es weg, so musst du deine Blickrichtung um 180° drehen. Dann findest du auch die Retriever wieder. Wichtig hierbei ist es zu wissen, dass die Ausrichtung deines Schiffes NICHTS mit deiner Scanrichtung zu tun hat. Einzig und allein die Blickrichtung der Kamera ist entscheidend für die Scanrichtung.

Merke: Die Scannrichtung entspricht deiner Kamera Blickrichtung!

Mit F11 sieht man das System und den grünen Scanwinkel (links 60° - rechts 15°)
Mit der Taste F11 öffnet sich auf der rechten Seite eine Leiste, welche sich "Map Browser" nennt. Dies ist im Grunde ein sehr hilfreiches Tool, um ein Gefühl für die verschiedenen Scanwinkel, die Richtungen und die Entfernungen zu bekommen. Mit etwas Erfahrung im Directional Scanning braucht man diese Übersicht nicht mehr. Doch gerade am Anfang empfand ich das als sehr Hilfreich.

Und ganz genau so pendelst du dich auf das Ziel ein:
360°, 180°, 90°, 60°, 30°, 15° und letztendlich 5°. Man kann alle zwei Sekunden auf den SCAN Button klicken. Das reicht ewig, um den Winkel kleiner zu stellen und das Zielfeld neu zu justieren. Bei 5° ist es dann so weit. Du siehst nur noch, was sich im Kreis deines angewählten Schiffes befindet. Mit dem Overview aus Kapitel 4 hast Du du alle Brackets an. Dies erleichtert dieses Einpendeln enorm.

Du musst auch immer abwägen, ob du ein Ziel wirklich auf 5° einpendeln musst. Oft reichen auch 15° vollkommen aus. Es gehört für einen 5° Scan schon ein klein wenig Mausakrobatic dazu, was am Ende viel Zeit kostet. 

Deutlich zu erkennen: ein 15° Scan mit Fokus auf ein Asteroiden Symbol.
Mit dem Track Feature kann man diese fummelige Feinjustierung aber umgehen.

Das Track Feature bringt euch sehr schnell auf 5% Scangenauigkeit. Egal, in welche Richtung du gerade mit der Kamera blickst und in welche Richtung dein Schiff auch fliegt. Man kann das Track Feature auf zwei Arten aktivieren.

Einmal ein Bracket im Space oder einen Eintrag im Overview anwählen und die Track Funktion in der Navigation anklicken. Die Kamera schwenkt sofort auf das angewählte Ziel. In unserem Fall ist das der Yuzier V - Asteroid Belt 1. Und schon haben wir unsere Retriever auf 5% genau im D-Scan.

Ziel anwählen und Track anklicken, schon zeigt die Kamera auf das Ziel.
Die andere Möglichkeit ist das gedrückt halten der c Taste und anschließendem anklicken des Brackets im Space. Schon schwenkt die Kamera genau auf dieses Ziel. So kann man sehr flott zwischen den Asteroiden Belts herumschwenken und den SCAN Button anklicken.

Mit gedrückter C-Taste richtet sich dein Blickwinkel ganz exakt auf anschließend angeklickte Bracket aus
Die Track Funktion beschleunigt das einpendeln auf ein Ziel enorm und sollte von jedem Piloten genutzt, oder zumindest einmal ausprobiert werden.

Wiederhole diese Übung, bis du etwas Routine darin hast. Was anfangs Minuten braucht, ist später in Sekunden vollbracht und du stehst ruck-zuck neben deinem für Testzwecke ausgewählten Schiff.

Wichtig: Hat man ein Schiff auf dem 360° und 180° Scan und bekommt es einfach nicht auf dem 90° Scanergebnis zu sehen, so lohnt sich der Scan in Richtung oben und unten. Schließlich ist das Universum dreidimensional.

Retriever gefunden, Ziel erreicht, Mission erfolgreich!
So, da du nun genug geübt hast, geht es zum nächsten Kapitel. Du bist nun soweit, dass du dein neu erlerntes Wissen auch in der Praxis anwenden kannst.


= 7 = Directional Scan in der Praxis =

Wenn du im Low-Sec, Null-Sec oder über ein Wurmloch ein System betrittst, sind die beiden wichtigsten Faktoren die Zeit und die Systemgröße. Lasse unbedingt dein D-Scan Fenster ständig geöffnet und dein D-Scanner macht nach dem Jump automatisch den ersten D-Scan. Vergewissere dich aber vor dem Jump, dass dein D-Scan vorher bereits auf volle Entfernung und 360° eingestellt ist. Sonst geht das in die Hose.

Du hast nach einem Wurmloch- oder Gatejump 60 Sekunden Zeit, bevor sich dein Schiff von selbst enttarnt. Auf keinen Fall darfst du dein Schiff dabei bewegen, da sonst der Jumpcloak verloren geht. Einzige Ausnahme ist hier natürlich ein Gatecamp. Hier würde ich erst mal auf gemütliches D-Scannen verzichten.

Du hast 60 Sekunden, um dich zu orientieren
Anhand des Scanergebnisses kannst du sehr schnell sehen, welche Schiffe sich innerhalb deiner Scanreichweite befinden. Nach einem Gatejump erscheinst du zwar im Local, doch du bist noch nicht auf dem Directional Scanner oder im Overview deiner Gegner zu sehen. Diese können also nur erahnen, was da eben für ein Schiff durch das Gate gesprungen ist, sollten sie dich überhaupt schon bemerkt haben. Du nutzt also den Vorteil der Überraschung und überprüfst die ersten Belts, Planeten und Monde (Zollstationen) in Reichweite. Du kannst das alles abscannen, ohne dein Schiff zu bewegen. Schließlich hast du in Kapitel 6 gelernt, dass der Kamerablickwinkel die Scanrichtung bestimmt. In Wurmlochsystemen, dort gibt es eh keinen Local. Du bleibst also eh unbemerkt.

Sind beim ersten 360° Scan Schiffe auf der Liste, welche sich nachher nicht direkt auf ein festes Objekt in Reichweite einscannen lassen, so können diese auch auf Safespots oder in Cosmic Anomalies befinden. In beiden Fällen wirst du diese Schiffe leider nicht mit dem Directional Scanner aufspüren können. Dazu aber später mehr Infos in Kapitel 8 "Schiffe in Cosmic Anomalies erscannen"...

Hast du ein Schiff in Richtung eines Asteroiden Belts auf dem Scan, zeigt ein genauer Richtungsscan schnell, ob es sich um ein Ratting oder Mining Schiff handelt. Diese sind nämlich sehr schnell zu erkennen, da sie meist von NPC-Wracks umgeben sind. Manchmal kannst du sie sogar dabei überraschen, falls sie dich noch nicht bemerkt haben, oder falls sie von NPC's gescrambelt sind, oder auch in Asteroiden fest hängen. Also schnell hin und tackeln, sowie der Gang bescheid geben. *check-check* Es könnte natürlich auch eine Falle sein, aber dies würde für diesen Guide zu weit führen.

Entsprechend der Systemgröße und des Localcounts warpst du nach dem Eintrittsscan auf 70-100km zur Sonne und machst erneut einen 360° Scan. Du warpst niemals auf 0km, denn da warten gerne unangenehme Überraschungen auf dich. Je nach Scanergebnis blickst du wieder mittels Winkeleinschränkung (Angle) auf die einzelnen Belts, Planeten und Monde... 

Sind mehrere Belts um einen Planeten, wird es Glückssache, den richtigen auf Anhieb anzuwarpen. Das ist nun mal so... du kannst bei solchen Bracket-Paketen aus der Distanz heraus leider nur schwer feststellen, wo sich ein Schiff genau befindet. Welche festen Objekte sich innerhalb eines Bracket-Pakets verbergen, siehst du indem du den Mauszeiger darauf positionierst. Hier im Beispiel habe ich Glück. Nur ein Planet, ein Belt und eine Zollstation. Ich habe den Belt gewählt. Bingo, die Orca ist gefunden!

Hier beginnt das Glücksspiel. Gleich 4 Belts bei Tidacha IX

Im Fall, dass mehrere Belts um einen Planeten sind, kannst du diese entweder alle nacheinander anwarpen und verlierst sehr viel Zeit, oder aber du warpst den Planeten an und erscannst von dort aus die umliegenden Belts. Doch so viel Zeit hast du meist nicht. Du wurdest entweder im Local gesehen und/oder deine Gang wurde im feindlichen Intel gemeldet.

Sehr geübte Directional Scanner können die Schiffe per Range Einschränkung aus scannen. Doch das erfordert sehr viel Übung. Um das zu veranschaulichen hier ein Beispielbild.

Bild symbolisch für eine Entfernungseinschränkung
Tipp: Der beste Platz für einen Directional Scan ist ein paar AU über oder unter der Sonne. Diesen Punkt kannst du aber nicht einfach mal so anwarpen. Doch du kannst dir solche Punkte in häufig besuchten Systemen selbst erstellen. Mit Core Scanner Probes und einem Core Probe Launcher ausgestattet kannst du dir diese Systeme genauer anschauen. Es gibt immer wieder Anomalien, Wurmlöcher oder sonstige Ausscannbares über oder unter der Sonne. Also einfach Ausscannen, anwarpen und in gebührendem Abstand einen Central Scanspot erstellen. Fertig. Dies bietet den Vorteil, dass man feste Objekte um die Planeten nicht immer alle auf einem Punkt hat, sondern diese dreidimensional betrachtet. Eine Ebene höher oder tiefer also. Dies macht es später einfacher Schiffe per Directional Scan an Belts, Monden, Planeten zu erscannen. 

Tipp: Springst du durch ein Gate und landest in einem Gatecamp, so stehst du erst mal gecloaked auf 12 Kilometer vom Gate. Also erst mal Ruhe bewahren. Du hast bedingt durch den Jumpcloak immer noch 60 Sekunden Zeit, dir alles in Ruhe anzuschauen. Wie ist der kürzeste Weg aus der Bubble, wo kann ich hinwarpen und so weiter. Solltest du jedoch vor haben, zurück ins vorherige System zu jumpen, so darfst du den Jumpcloak auf KEINEN Fall aufgeben, bevor nicht mindestens 10 Sekunden verstrichen sind. Der Session Timer verhindert eben diese Zeit lang, dass du durch das Gate springen kannst. Und Achtung, solltest du in diesem Gatecamp dein Schiff verlieren, so hast du einen erneuten Session Timer von 10 Sekunden. Du kannst während dieser Zeit mit deinem Pod ebenfalls nicht durch das Gate springen.


= 8 = Schiffe in Cosmic Anomalies erscannen =

In Kapitel 7 hast du gelernt, dass du ohne einen Probe Launcher und Scan Probes keine Schiffe auf Safespots ausfindig und anwarpbar machen kannst. Anders ist das bei Cosmic Anomalies. Diese werden in ganz speziellen 0.0 Systemen sehr gerne geflogen, um ISKs zu machen. Solche Systeme sind per DOTLAN EveMaps NPC Kills Last 24h durch mehrere tausend Abschüsse sehr leicht zu erkennen. 

Der "Probe Scanner" macht auch ohne Probe Launcher beim betreten eines Systems einen 10 Sekunden Scan. Es werden so die gängigen Cosmic Anomalies, wie z.B. Forsaken Hubs, Forlorn Hubs, Havens und Sanctums sofort mit 100% Signalstärke (anwarpbar) angezeigt.

Der Probe Scanner
Leider sind die 10 Sekunden oft zu lang, um schnell noch ein Schiff zu erwischen. Manchmal hast du Glück und es hängt fest bzw. ist gerade von einer NPC Frigate gescrambelt. Doch das ist eher die Ausnahme. Besser man kommt nach 5 Minuten nochmals ins System und warpt sofort in die vorhin per Rechtsklick gebookmarkte Sanctum. Meist ist der ISK-süchtige Carebear schon wieder drin, um seine Anomaly abzuschließen, oder zu looten. Zack, zack, tackeln... und ein *Check-Check* brüllen.

Zu beachten ist hierbei, dass Cosmic Anomalies im Umkreis von 4AU um Planeten herum erscheinen. Dein Probe Scanner hat auch ohne Probes eine Reichweite von 64AU. Du hast nach den 10 Sekunden oft nicht alle Cosmic Anomalies auf dem Scan. Du musst gegebenenfalls bei entlegeneren Planeten den Probe Scanner nochmals anwerfen...

Merke: Cosmic Anomalies sind auch ohne Launcher zu finden

Grün angezeigte Anomalien sind sofort anwarpbar.
Wichtig: Meist scannen die NPC-Farmer ebenfalls an der Sonne. Also immer die Augen auf und bei klarem Verstand scouten...

TIPP: Es gibt von jeder Rasse zwei verschiedene Interceptoren. Diese Schiffsklasse eignet sich geradezu ideal für die Tätigkeit eines Scouts. Schon allein, weil alle immun gegen Interdictoren Bubbles, Heavy Interdictoren Bubbles und auch alle Mobile Bubbles sind. Man entkommt auch in den meisten Fällen aus irgendwelchen Gatecamps.
Es wird hier aber zwischen Fleet und Combat Interceptoren unterschieden. In beiden Fällen ist die Hauptrolle dieser Schiffe, das Festhalten von Gegnern. Ich empfehle grundsätzlich die Fleet Variante Amarr Malediction, Caldari Crow, Gallente Ares und Minmatar Stiletto. Natürlich haben auch die Combat-Interceptoren ihre Berechtigung. Nur haben eben die Fleet-Interceptoren einen unglaublichen Vorteile für unsere Aufgabe. Sie haben einen Bonus auf die Reichweite von Warp Disruptoren und Scramblern. Das ermöglicht auch ein weitläufiges Umkreisen des Ziels, bis die Gang eintrifft. Außerdem warpen Interceptoren mit 8AU/s. Somit sind sie mit den Covert Ops die schnellsten Schiffe von Gate zu Gate. Da der angerichtete Schaden dieses Schiffes vollkommen zu vernachlässigen ist, bleibt auf einem Fleet Interceptor immer Platz für einen Core Probe Launcher. Der hilft einem erfahrenen Piloten enorm. Wenn er die Core Probes startet, kann er diese auf 32AU einstellen und problemlos im System verschieben. So hat er nach 5-10 Sekunden (je nach Astrometic Acquisition Skill) nahezu alle Cosmic Anomalies eines Systems auf dem Schirm. Dies erspart das herum warpen in größeren Systemen.


= 9 = Die Combat Recons =

Und wie immer gibt es eine Ausnahme. Jede Rasse verfügt über ein Combat Recon Ship, welches auf dem D-Scan nicht zu sehen ist. Dies musst du immer und grundsätzlich bedenken. Wenn du also nichts auf dem D-Scan hast und trotzdem Piloten im Local sind, so bedeutet das nicht zwangsläufig, dass keine Piloten im Space sind. Ebenso gilt dies natürlich für gecloakte Piloten. Diese Combat Recons kann man ganz genau aus diesem Grund auch zu seinem Vorteil nutzen. Gerade im Low-Sec ein ganz wunderbares Schiff um "ungesehen" nach Zielen ausschau zu halten. 

Zu den Combat Recons zählen Amarr Curse, Caldari Rook, Gallente Lachesis und Minmatar Huginn. Diese Schiffe sind auf jeden Fall mal einen Blick wert. Einfach die Boni anschauen und nach einem entsprechenden Fittung umsehen. Vielleicht ist ja auch etwas für dich dabei. 


= 10 = Das Scanproof Phänomen =

Immer wieder stolpert man über den Begriff von "unerscannbaren" Schiffen. T1 Frigates und Strategic Cruiser ließen sich mittels ECCM Modulen so "verkleinern", dass man sie nicht mehr auf z.B. SafeSpots erscannen konnte. Das ist nun nicht mehr so. Seit der Apocrypha Erweiterung gibt es im Grunde kein Scanproof mehr. Jedes Schiff kann nun gefunden werden, wenn auch mit maximalen Skills und nur mit der besten Ausrüstung. 

All dies bezieht sich NICHT auf den Directional Scan. Dort sind ALLE Schiffe in Reichweite sichtbar, egal wie hoch deren Signalstärke ist. Diese "Unscannbarkeit" bezieht sich also ausschließlich auf das Scannen mit Combat Scan Probes. 

WICHTIG:
Man kann getarnte (cloak) Schiffe und Comat Recons NICHT auf dem Directional Scanner sehen. Alle abgedocken Schiffe in Reichweite erscheinen in der Liste, egal wie diese gefittet sind.

Und nun wünsche ich mit dem neuen Wissen viel Erfolg beim erscannen von Opfern, Gegnern und Jägern. 





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Fly safe und interstellare Grüße,
Barkkor

Kommentare:

  1. Vielen Dank für diesen super Guide! Wirklich sehr klar geschrieben, übersichtlich strukturiert und didaktisch sinnvoll aufgebaut. Bisher hatte ich immer nur die 360° Einstellung im Scannner gebraucht, um potentielle Feinde/Scanprobes im Wurmloch zu erscannen, da mir die Feinheiten des DS noch nicht vertraut waren. Doch jetzt nicht mehr, dank Deines klasse Guides!

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  2. Ich habe zwar alles schon gewusst, aber es hat trotzdem Spaß gemacht deinen Guide zu lesen. Kleine Korrektur: Core Probe's haben nur 32 AU Reichweite, 64 AU können nur die Combat Probes.

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  3. @Nautsyn Thome
    Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe das hier natürlich sofort geändert.

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  4. Bitte ab Donnerstag updaten mit den neuen Scanner Eigenschaften :)

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  5. @Teut
    Aber gerne doch. Man soll so einen Guide ja auch nicht verkommen lassen.

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  6. Super gemacht! *daumen hoch* Danke dafür

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  7. Respekt!!!
    Super gemacht der Guide.

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  8. Vorab: Sorry, Kommentar ist nicht kurz :P

    Toller Guide, danke für die Mühe !

    ...aber ein Fehler ist drin enthalten, den ich leider ziemlich oft sehe und zwar beträgt die Zeit, die man cloaked ist nach einem Jump 60sek und nicht 30 (oder gar 20 nach dem letzten Patch).
    Keine Ahnung wieso sich der Mythos man sei nur 30sek cloaked nach nem Jump seit Jahren durch alle Foren und Blogs zieht, dabei kann man das doch selbst sehen wenn das Schiff sich enttarnt und das ist deutlich nachdem der Sessiontimer längst abgelaufen ist.

    Es gibt einen 20sek Sessiontimer, der gewisse Aktionen verhindert solang er läuft und den kann man sich oben links anzeigen lassen.

    Weiterhin gibt es einen 30sec Invulnerability timer, der zB nach Jump oder abdocken läuft und verhindert das man Schaden nehmen kann sofern man sich nicht bewegt, einzige erlaubte Ausnahme ist Ctrl+Space nach dem Abdocken um das Schiff zu stoppen. Dieser timer ist quasi das Sicherheitsnetz wenn der Client erstmal eine neue Umgebung laden muss.

    Und zu guter letzt gibt es noch den Jumpcloak timer oder wie der heißt von nochmal 30sek, welches der eigentliche Timer nach dem jump ist. Solltest du also 30sek brauchen nach dem Jump bis sich das Bild aufbaut, dann stimmt deine Aussage natürlich :p

    Ansonsten kommt man nach dem Jump auf:

    30sek invul + 30 sek jumpcloak = 60sek

    Zurückspringen durch dasselbe Gate kann man schon nach 20sek (session timer), gilt auch fürs wieder andocken, vorausgesetzt man wird in den 20sek nicht weggebumped :o

    Wer das ganze nochmal offiziell nachlesen möchte: http://www.eveonline.com/devblog.asp?a=blog&nbid=3050

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  9. Hallo Jin R,
    vielen lieben Dank für Deinen überaus wichtigen und richtigen Kommentar. Ich habe meinen Guide entsprechend überarbeitet.
    In diesem Zuge habe ich auch weitere Veränderungen in einigen Punkten vorgenommen, sowie an die letzten Änderungen der Erweiterungen angepasst. Somit stehen wir bei Version 1.2 des Guide.

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  10. hi erstmal SUPER guide :) THX dafür ,...
    Wo kann man sich den als PDF runterladen ?
    mfg

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  11. Danke für das Super Tutorial.
    2 kleine Rechtschraibfeller dennoch:
    "Die gefundene Cosmic Anamaly bookmarken, oder anwarpen."
    und
    "In diesem Beispiel wurde eine Cosmic Anaomaly gefunden."

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  12. Hallo jen5u5, für solche Hinweise bin ich natürlich immer sehr dankbar. Vielen Dank. Die Fehler wurden berichtigt.

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  13. Danke für diesen Beitrag. Doch eine Frage habe ich. Kann man getarnte Schiffe mit Probes erscannen? LG

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    1. Hallo Anonym, kann man auch nicht. Wie der D-Scan, zeigen auch die Combat Probes KEINE getarnten Schiffe an. Also ist ein getarntes Schiff auch nicht erscannbar.

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  14. Endlich mal ein verständlicher Guide zu dieser Thematik!

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    1. Sehr gerne und ich versuche ihn auch ständig aktuell zu halten. Doch bei den ständigen Änderungen in EVE ist das nicht immer ganz einfach.

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  15. Super Guide - Vielen Dank dafür - gibt es auch eine PDF Datei davon ?

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    1. Nein, Du musst dieses Guide leider online lesen. Ich mag die Besucher sehr gerne auf meiner Seite. Außerdem ändere ich ständig irgend etwas an meinen Guides. Von daher wäre mir der Aufwand, jedes mal auch ein aktuelles PDF zu erstellen einfach zu groß.

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  16. Moin moin

    schöner Guide, hab den gleich mal ein paar "Frischlingen" empfohlen. So kann ich sie dann auch leichter mal mit in den LS oder 0.0 nehmen ;)

    ein kleiner Rechtschreibfehler ist mir allerdings aufgefallen :P

    "Merke: Cosmic Anomalies sind auch ohne Laucher zu finden" (in Punkt 8)

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    1. Vielen lieben Dank Aschura. Fehler wurde korrigiert.

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  17. Hallo Barkkor,

    Vielen Dank für den tollen Guide, sehr verständlich.

    Kleine Korrektur für den Tipp nach Punkt 8: Die Raptor ist die Combat-Variante der Caldari-Interceptoren. Du wolltest hier vermutlich die Crow empfehlen.

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    1. Vielen lieben Dank Adarian. natürlich hast Du vollkommen Recht. Ich habe das gleich auch im Guide angepasst.

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  18. Die Updates der jüngeren Vergangenheit und auch die der nahen Zukunft haben hier wieder einiges verändert.

    Mit den Deployables Mobile Scan Inhibitor kann man sich vor dScan "schützen". Schiffe innerhalb dessen Wirkbereich erscheinen nicht in den Ergebnissen eines dScan. Der Inhibitor selbst aber schon.
    Und irgendwann im Herbst 2015 (wahrscheinlich gemeinsam mit der Probing Map) wird dScan auf einer dafür vorgesehenen Karte möglich sein, mit 3D Ansicht des Scan Bereichs.

    Beides ist aber noch nicht für Tranquility fertig und derzeit nur auf Sisi aktiv. Feedback an CCP geben kann man im Forum.

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  19. Tausend Dank.
    Dein Guide hat mir wirklich weiter geholfen :)

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  20. Herzlichen dank für deine Mühen :-))
    Ein sehr hilfreicher Guide :-)

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  21. Endlich habe ich als Scan-Noob auch mal den DSCAN gelernt. Danke dir, Barkkor. Das war wirklich uch für Lernresistente Anleitungsverweigerer wie mich endlich mal eine Anleitung. Ich habe schon 3 Offline POSen mit leichtigkeit lokalisiert :-)

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    1. Das hab ich doch gerne gemacht. Viel Erfolg weiterhin!

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"Was immer du schreibst...
schreibe kurz, und sie werden es lesen,
schreibe klar, und sie werden es verstehen,
schreibe bildhaft, und sie werden es im Gedächtnis behalten..."

Joseph Pulitzer (1847-1911), Journalist und Verleger